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Camping in Deutschland

Keine Öffnungsperspektive

Beim Bund-Länder-Gipfel am 22. März wurde eine Verlängerung des Corona-Lockdowns beschlossen. Damit dürfen die Campingplätze in Deutschland zu Ostern nicht öffnen.

Mit dem Beginn des Frühlings startet normalerweise die Campingsaison – doch daraus wird zum zweiten Mal in Folge nichts. Der Bund und die Ministerpräsidenten der Länder haben am 22. März eine Verlängerung des Lockdowns beschlossen – vorerst bis zum 18. April. Touristische Übernachtungen in Deutschland bleiben damit weiterhin verboten, auch kontaktarmer Urlaub auf Campingplätzen oder in Ferienwohnungen ist damit nicht möglich. Mit der erneuten Verlängerung des Lockdowns platzt der Startschuss der Campingsaison zum Osterwochenende – und das obwohl Camping als eine der sichersten Urlaubsformen überhaupt gilt.

Keine Selbstversorger-Urlaube

Das Konzept des „kontaktarmen Urlaubes“ wurde zwar in den Beschlussentwurf aufgenommen, in der Bund-Länder-Konferenz dann jedoch gestrichen. Im Entwurf hieß es, dass Selbstversorger-Urlaube mit dem Caravan oder Reisemobil auf Stell- und Campingplätzen mit Kontaktbeschränkungen, Hygieneauflagen und Tests ermöglicht werden könnten. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) hatte zuvor entsprechende Konzepte für sicheres Camping in der Pandemie erarbeitet.

„Aktuell befinden wir uns in einem Dauer-Lockdown ohne ein Ende in Sicht – so kann es nicht weitergehen. Campingurlaub an der frischen Luft ist insbesondere mit einer nationalen Teststrategie, in das die Campingplätze eingebunden werden und mit digitaler Nachverfolgung auch unter den gegenwärtigen Pandemiebedingungen vertretbar“, so Dr. Gunter Riechey, Präsident des BVCD.

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