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Gasprüfung

Neuregelung ab 2020

Ab 2020 gilt eine Neuregelung für die Gasprüfung bei Wohnwagen und Wohnmobil. Caravans bestehen die Hauptuntersuchung wie bisher auch ohne gültige Gasprüfung. Bei Reisemobilen ist die Prüfpflicht nun vorübergehend ausgesetzt.

Seit 1. Januar führt eine fehlende oder ungültige Prüfung der Gasanlage bei Reisemobilen nicht mehr zur Verweigerung der HU-Plakette. Das vorübergehende Aussetzen der bisherigen Regelung bis zum 1. Januar 2023 geht aus der neuen Richtlinie zur Hauptuntersuchung vom 31. Dezember 2019 hervor. Dennoch sollten auch Caravaner aus Sicherheits- und versicherungsrechtlichen Gründen die Gasprüfung weiterhin alle zwei Jahre von einem zertifizierten Fachmann durchführen zu lassen, so der Caravaning Industrie Verband (CIVD).

Gasprüfung weiterhin wichtig

„Jeder Camper ist weiterhin für die Sicherheit der in seinem Fahrzeug installierten Flüssiggasanlage verantwortlich“, erklärt Jost Krüger, Leiter des Referats Technik & Umwelt beim CIVD. „Durch die erfolgreich absolvierte G 607-Prüfung weisen Reisemobil- und Caravanbesitzer den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Gasanlage nach. Das dient nicht nur der allgemeinen Sicherheit, im Schadensfall kann dies gegenüber der Versicherung wichtig sein“, führt Krüger aus. „Darüber hinaus fordern viele Campingplätze in ihren Hausordnungen das Vorliegen einer gültigen Gas-Plakette. Caravaner und Reisemobilisten laufen ohne diese Gefahr, an der Einfahrt abgewiesen zu werden“, so Krüger.

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Tipps und Zubehör zur Gasversorgung im Wohnwagen gibt es hier.

Redaktion
Michael Schwarz
Michael Schwarz unterstützt das Team von Camping, Cars & Caravans seit Juni 2018 und ist Online- und Social Media-Experte.
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