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Hobby Excellent Edition und Maxia

Familie und Luxus

Im Portfolio von Hobby tut sich etwas: Die Edition wandert vom De Luxe zum Hobby Excellent Edition, bleibt aber familienorientiert. Und mit dem Hobby Maxia ersetzt der Hersteller den Premium.

Geräumig, hell, vielfältig, designverliebt und gemütlich – mit all diesen Attributen will Hobby seine neue Baureihe Excellent Edition beschrieben sehen. Die moderne, nordisch anmutende Kombination aus hellen und dunklen Farben bei geradliniger Gestaltung stammt aus der Feder von Harald Striewski, dessen linienbetone Designsprache starke Kontraste aufzeigt und durch eine eindrucksvolle LED-Beleuchtung untermalt wird.

Markanter Bi-Color-Look, gerundete Klappen und dezente Farben machen den Hobby Excellent Edition zur Excellent Edition.
Foto: Hobby

All-in-System im Hobby-Standard

Äußerlich ist die Hobby Excellent Edition nur durch den Schriftzug von anderen Hobby unterscheidbar. Innen beeindrucken die mächtigen Oberschränke ohne Rüttelbord. Sie ziehen unten ein und schaffen Freiraum im Schulterbereich. Liseen lockern die weißen Klappen auf, die an soliden Scharnieren offen gehalten werden. Senkrechte Möbelsteher sind teilweise anthrazit, teilweise in Holzdekor wie auch die Arbeitsflächen. Eckelemente sind verspiegelt und attraktiv illuminiert. Polster werden mit unterschiedlichen Stoffen räumlich geteilt.

Die Ausstattung ist typischer Hobby-Standard nach dem All-in-System. Sechs verschiedene Grundrisse stehen zur Auswahl, die sich vor allem an junge, moderne Familien richten. Allein vier Modelle verfügen über ein Etagenbett für die kleinen Camper. Im 490 KMF kann das untere Bett nach oben geklappt werden und wird so zur Fahrradgarage oder Spielecke.

Bildergalerie

Der Maxia ist Hobbys neuer Oberklasse-Caravan

Die zweite neue Baureihe bei Hobby ist ganz oben angesiedelt. Mit dem Maxia will Hobby ebenfalls das skandinavische Gefühl in seine Caravans einziehen lassen. Was liegt näher, denn die dänische Grenze ist ja nur 70 Kilometer entfernt. Nun sind die Skandinavier nach außen alles andere als extrovertiert. Deshalb steckt der Maxia wohl auch in der Hobby-Standardkarosserie, bekommt ein etwas auffälligeres Außendesign, das ein wenig an den Premium erinnert. Der Premiumanspruch soll durch die Verwendung hochwertiger Anbauteile sowie Minihammerschlag unterstrichen werden. Glattblech scheut man in Fockbek nach wie vor wie der Teufel das Weihwasser.

Innen setzt Hobby auf den Scandic-Style

Innen steckt eine geradlinige Wohnwelt im Skandic-Style, böse Zungen nennen ihn auch Ikea-Stil, aber er hat längst in allen Schichten Einzug gehalten. Andere Hersteller sind so seit einiger Zeit sehr erfolgreich am Markt. Dafür setzt es Hobby etwas markanter um: dunkle Steher, helle Klappen stehen im Kontrast zum hellen quergeflammten Holzdekor. Die umlaufenden Rüttelbords in der Sitzgruppe sind ebenfalls anthrazit mit heller LED-Leiste. Etwas heller sind die grau changierenden Arbeitsflächen. Eine hochwertige und komplette Ausstattung sowie viele Lichteffekte und schöne Accessoires runden alles ab.

Mit vorerst zwei Grundrissen wird gestartet. Als 495 UL mit Einzelbetten und Rundsitzgruppe soll der Maxia das deutsche Publikum einfangen. Der 660 WQM passt besser zu Skandinavien. Mit Heckbad und Bugküche, dazwischen Rundsitzgruppe und Doppelbett quer verbaut, will er ein beeindruckendes Raumgefühl schaffen. „Das wird wie eine 3-Zimmer- Wohnung“, schwärmt Hobby-Geschäftsführer Holger Schulz. Eine Filzisolierung innen schafft coole Optik und weichen Raumklang.

Die Materialwahl im gesamten Caravan wirkt sehr erlesen. Das hat seinen Preis: Knapp unter 30.000 Euro startet der 495 UL. Ab 34.000 Euro wird der 660 WMQ zu haben sein.

Auch das Bad ist im edlen, skandinavischen Design gehalten.
Foto: Hobby
Hobby Excellent Edition
6 Grundrisse
663/545 bis 833/716 cm Gesamt-/Aufbaulänge
21.980 bis 28.860 Euro
Hobby Maxia
2 Grundrisse
712/593 bis 832/716 cm Gesamt-/Aufbaulänge
27.290 bis 34.950 Euro
Redaktion
Raymond Eckl
Raymond Eckl ist schon seit 1994 bei Camping, Cars & Caravans und wurde bereits ein Jahr später zum Chefredakteur.
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