Kip Greyline 2018

 

Jetzt ist er da

Sieben Jahre lag der Greyline bei Kip auf Eis. Die neuen Eigentümer haben ihn wieder ins Programm genommen. Die Aufbautechnik bleibt mit XPS-Isolierung im Multiplexboden und den Hammerschlagwänden unverändert. Glattblech ist als Option verfügbar. Auf dem Dach soll eine lose Zusatzschicht aus GfK Regengeräusche besser dämpfen. Hochwertige Rahmenfenster komplettieren den Aufbau.

Der Innenraum gewinnt durch Veränderungen am Gaskasten acht Zentimeter. Das Interieur wurde komplett neu gestaltet. Kundenbefragungen führten zu dem geradlinig-ruhigen, modernen und sehr hellen Erscheinungsbild in Grau und hellem Holz. Die straffen Polster gibt es in verschiedenen Designs.

Die markante Rundschulter am Küchenblock lässt ihn kleiner erscheinen, als er wirklich ist. Spüle und Dreiflamm-Kocher mit Piezozündung setzen ganz in Schwarz Akzente. Mit an Bord sind ein 106-Liter-Kühlschrank, die Truma-Therme sowie zwei herausnehmbare Wasserbehälter mit 14 Liter Fassungsvermögen.

Es werden vorerst drei Varianten angeboten. Alle haben eine umbaubare Dinette, die ein zusätzliches Bett ergibt. Die Kissen passen sehr genau. Über der Achse sind Küche und Bad untergebracht. Im Bug gibt es die Schlafvarianten französisches Bett oder zwei Einzelbetten, aber auch eine weitere Rundsitzgruppe.

Sehr speziell ist die Fußbodenheizung, die durch eine unterflur montierte Heizung von Whale ergänzt wird. Deren Warmluft wird über ein Luftröhrensystem verteilt. Das Smart Energy System des Greyline überwacht alle elektronischen Geräte und die Heizung, optional auch die Batteriespannung, den Wasserstand, die Solaranlage und mehr. Für Solarpanele, TV und Antenne ist im Dach alles vorbereitet. Bei der Beleuchtung kommen nur LEDs zum Einsatz. Ein Batterieschutz verhindert, dass der Kühlschrank die Autobatterie während eines Stopps leer zieht.

  • Info: Kip

     

  • Text: Wim de Roos

  • Bild: Kip