Volvo XC60 im Test Foto: Andreas Güldenfuß Fotos
  • Volvo XC60 mit Hobby caravan 1 / 5 Foto: Andreas Güldenfuß
    Der neue Volvo XC60 macht mit Wohnwagen eine gute Figur.
  • Volvo XC60 von hinten 2 / 5 Foto: Andreas Güldenfuß
    Die Anhängerkupplung hat extra Anschläge für Fahrradträger.
  • Volvo XC60 Cockpit 3 / 5 Foto: Andreas Güldenfuß
    Das digitale Cockpit ist übersichtlich, die meisten Schalter sind gut erreichbar und selbsterklärend.
  • Volvo XC60 Kofferraum 4 / 5 Foto: Andreas Güldenfuß
    Die Lehnen der Rücksitze lassen sich automatisch umlegen. Der Laderaum, der entsteht, ist ganz ordentlich.
  • Volvo XC60 Rückfahrkamera 5 / 5 Foto: Andreas Güldenfuß
    Mit dem Peilstrahl der Rückfahrkamera trifft man die Kupplung auf Anhieb. Das Kamerasystem ist nicht nur komfortabel, es wird auch von den Assistenzsystemen genutzt.

Volvo XC60

Alter Schwede

Mitte 2017 startete Volvo mit der zweiten Generation des Bestsellers XC 60 durch. Vorbei sind die Zeiten, als sich das SUV die Plattform mit Ford Mondeo, Galaxy und Land Rover Freelander teilen musste. Der neue Crossover basiert auf der seit 2013 bei der 90er-Baureihe eingesetzten SPA (skalierbare Produkt-Architektur), welche bei Unfallschutz und -vermeidung deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Die Motorenauswahl beschränkt sich ausschließlich auf quer eingebaute Vierzylinder mit 1.969 Kubikzentimeter Hubraum. Zur Auswahl stehen drei Benziner und zwei Diesel.

Unser Testwagen ist der schwächste Benziner mit 254 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmetern. Bei diesen Werten von klein zu reden macht klar, worum es hier geht: Der Volvo XC 60 ist solide automobile Mittelklasse, die preislich erst ab 46.250 Euro für den 190-PS-Diesel anfängt. Unsere Ausstattungslinie Inscription kostet bereits knapp 5.000 Euro Aufpreis – mit ein paar mehr oder weniger lebensnotwendigen Extras kann sich der Preis fast verdoppeln. Da bereits die Einstiegsvariante Extras wie elektrisch einstellbare Sitze hat, kann man sich vorstellen, was in unserem Topmodell alles verbaut ist. Luxus pur – zu unserem Leidwesen mit schutzempfindlicher Innenausstattung in Hellbeige.

Ein klares Standing zum Thema Zugfahrzeug sind diverse Assistenten. Die elektronisch ausfahrbare Anhängerkupplung darf man für über 1.100 Euro auch erwarten, der Peilstrahl auf dem Bildschirm der Rückfahrkamera und der automatische Niveau-Ausgleich beim Verbinden des Steckers sind schon gut, Strom auf Pin neun und zehn ist vorbildlich. Neben der sehr guten, aber auch leicht vom Spritzwasser verschmutzenden Heckkamera gibt es noch einen Beladungsschalter im Kofferraum, der das Fahrzeugheck um bis zu sieben Zentimeter anheben oder absenken kann.

Der neue Volvo XC 60 ist ein wirklich komfortabler Reisewagen mit allen Extras. Schön, übersichtlich und technisch auf dem neuesten Stand. Er ist ein wirklicher Traumwagen, mit Sicherheit in der Inscription- Ausführung, aber bestimmt auch als Momentum – oder vielleicht sogar als Gebrauchter aus erster Generation.

Den kompletten Test des neuen Volvo XC 60 können Sie in der Februar Ausgabe von Camping, Cars & Caravans lesen.

  • Info: Volvo

  • Text: Andreas Güldenfuß

  • Bild: Andreas Güldenfuß

2018-02-14T11:55:32+00:00Fahrberichte, Teaser Startseite 2|Kommentare deaktiviert für Volvo XC60 im Test