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Seat Tarraco E-Hybrid

Die richtige Entscheidung?

Einstecken. Aufladen. Losfahren. So lautet in der Theorie das Plug-in-Fahrerlebnis. Aber wie sieht es in der Praxis als Zugwagen aus?

Rund 50 rein elektrische Kilometer, dann dreieinhalb Stunden am Schnelllader oder fünf Stunden an der Steckdose zu Hause. Für den normalen Gebrauch als Urban-Commuter, also als Stadtfahrzeug, ist diese Reichweite ja völlig ausreichend. Aber braucht es dafür 4,74 Meter Länge und 1.868 Kilogramm Leergewicht?

Der Seat Tarraco E-Hybrid im Gespannbetrieb

Den Tarraco, also den Bruder von Skoda Kodiaq und Tiguan Allspace, gibt es ja auch ohne E-Motor mit dem „normalen“ 2,0 TDI und den 1,5 oder 2,0 TSI-Benzinern. Diese Motoren aus dem VW-Konzern sind natürlich tausendfach in anderen Pkw verbaut und ziehen lustig Wohnwagen über alle Berge. Dass der Tarraco ziehen kann, muss er also kaum noch beweisen. Der Seat ist ein großes Auto und 1.800 Kilogramm am vorbildlich per Knopfdruck zu bedienenden Haken beeindrucken das Fahrverhalten nicht. Klar, der kleine Vierzylinder braucht beim Beschleunigen ein bisschen mehr Drehzahl und die Verbrauchsanzeige lässt jeden, der sich den Hybrid im Glauben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun, kauft, erstarren, doch im Schnitt pendelt sich alles wieder ein. Gut, der Hybrid hat nochmals gut 100 Kubikzentimeter Hubraum weniger und wiegt dafür 250 Kilogramm mehr – aber es geht.

Bildergalerie

Preis

Bleibt die Frage, wieso überhaupt einen Hybrid? Preislich macht es gerade keinen Unterschied. Dank über 7.000 Euro Prämie kostet der Plug-in mit 245 PS Systemleistung nur 800 Euro mehr als der 1,5 TSI mit DSG-Getriebe. Der Hauptvorteil und Grund für den derzeitigen Erfolg sind vor allem die Steuersubventionen, wenn der Hybrid als Firmenwagen oder im Leasing läuft.

Den kompletten Test zum Seat Tarraco E-Hybrid lesen Sie in Camping, Cars & Caravans 7/2021.

Redaktion
Andreas Güldenfuß
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