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Toyota Hilux 2,4 l Double-Cab im Test

Das Urgestein

Seit 1968 ist der Toyota Hilux am Markt. CCC hat sich die achte Generation angeschaut.

Toyota Hilux –  Inbegriff eines, wie die Amerikaner sagen, Small-Size-Trucks. Ein zuverlässiger Arbeits-Esel, der treu und stoisch seinen Dienst tut. Wer jetzt blankes Blech und keine Elektronik erwartet – ja der ist leider ein paar Jahre zu spät dran.

Auch der Toyota musste sich den aktuellen Normen und Regularien beugen – und auch die Japaner wollen sich die auf Komfort und Lifestyle gepolte Kundschaft nicht entgehen lassen.

Der Toyota Hilux ist nicht besser und nicht schlechter ausgestattet als ein normaler japanischer Mittelklasse-Pkw. Er fährt sich auch so – zumindest so ähnlich. Gut 5,3 Meter lang, fast zwei Meter breit, rund zwei Tonnen schwer. Das Getriebe ist in den unteren Gängen kurz übersetzt. Trotz Untersetzung will man im normalen Betrieb für alle Transportaufgaben und natürlich schwere Wohnwagen gerüstet sein. Die Fahrwerksabstimmung ist nicht mehr so ruppig wie einst.

Dem Fahrverhalten tut das natürlich gut. Zumal nicht mehr 70, sondern 150 PS auf die Straße gebracht werden wollen. Wenn die blattgefederte Hinterachse was zu tun bekommt, liegt der Toyota ruhig und sicher auf der Straße.

Bei welliger Fahrbahn führt der Überhang zwar zu vernehmbaren Nickbewegungen, aber nichts, was nachhaltig Unruhe ins Fahrwerk bringt. Im typischen Caravan-Reisetempo schnurrt der Turbodiesel zufrieden und der Vierzylinder liefert genügend Kraft für untertouriges Dahingleiten. Fährt sich anders, ist aber einfach praktisch und schön.

Redaktion
Andreas Güldenfuß
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