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Beachy made by Hobby

Strandhaus auf Rädern

Mit dem Beachy bereichert eine neue Marke den Caravanmarkt. Sie dreht etwas die Zeit zurück, schaut aber in die Zukunft und kommt von Hobby aus Fockbek.

Hobby will künftig mehr junge Camper ansprechen. Dafür hat der Caravan-Marktführer die neue Marke Beachy geschaffen, die – inspiriert von Strand und Vanlife – eine neue, jüngere Zielgruppe erreichen soll.

Der Name Beachy stand schnell fest, denn er steht in Neuseeland für Selbstbau oder Umbau eines Freizeitfahrzeugs. Das sollte auch die DNA des Beachy werden. Hobby Geschäftsführer Holger Schulz: „Wir liefern eine perfekte Basis für Einsteiger und der Kunde gestaltet sich seinen Caravan, wie er ihn dann möchte, mithilfe des Händlers.“

Blick auf die Sterne

Selbstausbau von der Stange nennen die Macher ihr Konzept. Außer Chassis, Aufbau und dem grundsätzlichen Layout ist nichts gesetzt. Es gibt drei Längen, die sich über die Größe der Sitzgruppe definieren. Dieser Bereich ist multifunktional, da über die zweigeteilte Hecktüre hier beladen, aber auch die Aussicht genossen werden kann. Ein doppelter Boden sorgt hier für eine weitere pfiffige Staumöglichkeit. „Da passen Wellenbrett oder Campingstuhl perfekt rein.“ Eine Dachluke über dem Kopfende vom Bett gibt den Blick auf die Sterne frei. Stabilität bekommt der Aufbau über die runden Ecken im Heck.

Ohne Gas

Frei ist auch der Möbelbau: offene Schränke mit Gummibändern oder Stoffkörben für die Ausstattung. Überall sind Leisten, um etwas aufzuhängen. Die Blickachse ist offen. Im Bug ist ein Küchenmodul mit Kühlbox, die ist mobil, kann also auch an den Strand mitgenommen werden. Daneben ein Waschraum, wo eine mobile Toilette Platz finden kann. Es gibt kein Gas, nur Strom. „Wer mit Gas kochen will, kauft beim Händler einen Kocher mit Kartusche“, so Schulz.

Bildergalerie

Beachy: 3 Grundrisse

Es wird drei Modelle vom Beachy geben. Sie sollen leer um 800 kg wiegen und der kleinste wird wohl mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 950 kg an den Start gehen. „Das ist absolut wichtig wegen der Führerscheinregel“, so Schulz, denn der Beachy soll das Sprungbrett in die Szene des Vanlife sein. „Hier gibt es immer wieder klare Bekenntnisse zum Caravan“, weiß Schulz. Da ein originales Hobby-Fahrwerk untergeschraubt ist, kann es aber bis 1.200 kg aufgelastet werden. „Die Heckklappe ermöglicht ja auch den einfachen Transport von Fahrrädern, Verzurrösen sind im Boden, aber ein Moped sollte nicht rein“, lacht Schulz.

Made by Hobby

Der Beachy bekommt im Werk in Fockbek ein eigenes Band, wird aber eine Marke mit eigenem Auftritt. Er könnte später durch Modellreihen ergänzt werden, bislang genügen drei Zahlen. „Aber er ist Made by Hobby, wird über Hobby vertreten. Auch der Service, die Garantie und alle anderen Abwicklungen laufen über uns“, versichert Schulz. Beim Preis gibt er sich bedeckt. „Er wird deutlich unterm Ontour liegen.“ Zum Verständnis: Das Strandhaus auf Rädern könnte bei 13.000 Euro starten, dann ist jeder selbst seines Glückes Schmied.

Infobox

Die komplette Vorstellung des neuen Beachy lesen Sie in Camping, Cars & Caravans 7/2021.

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