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Offroad-Wohnwagen: Blyss Speedcaravan 420 Cross Black Road

Ins Abenteuer mit dem Offroad-Wohnwagen

29.900 Euro für einen geländetauglichen Wohnwagen ist schon eine Ansage. Wenn dann auch noch die Ausstattung stimmt und sogar eine Solaranlage werkseitig montiert ist, wird der Offroad-Wohnwagen richtig spannend.

Schwarzer Tann und wilde Berge, der Black Road macht seinem Namen alle Ehre. Die robuste Optik rührt aber nicht nur von den schwarzen Applikationen, dem Reserverad samt Leiter am Heck und der Dachreling her, vielmehr sorgen die Böschungswinkel und die Offroad-Bereifung für den Wow-Effekt. Gefertigt wird der Cross Black Road im Auftrag von Blyss in Polen. Das Chassis ist selbstgefertigt und im Tauchbad feuerverzinkt. Es darf 2.700 Kilogramm tragen und beim Achsen-Lieferant legt man sich in Seesen nicht fest: Die Tandemachse kommt wahlweise von Al-Ko oder Knott. Wer eben liefern kann. Und auch bei der Wandstärke ist Blyss flexibel: In Serie sind es 25 Millimeter, optional wären 40 Millimeter möglich, wenn Wintertauglichkeit gefragt ist.

Beim Aufstieg in den 60 Zentimeter hoch liegenden Aufbau hilft eine elektrisch ausfahrbare Einstiegsstufe. Innen misst die Kabine vier mal zwei Meter bei einer Stehhöhe von 1,90 Meter. Der Möbelbau ist einfach, wirkt aber recht robust, was in einem Offroader ja auch Sinn und Zweck ist. Im Heck befindet sich ein festes Bett mit 200 x 86 Zentimeter. Der Stauraum darunter kann auch von außen beladen werden. Ein zweiter Schlafplatz entsteht durch den Umbau der Sitzbank. Dieser misst dann 200 x 70 Zentimeter, ist also für eine dritte Person geeignet. Für Licht im Inneren sorgen drei Fenster, die Mini-Heki-Dachhaube und etliche LED-Lampen.

Die Innenausstattung ist robust, aber formschön gestaltet. Warmes Holzdekor, farbige und weiße Flächen schaffen Wohnlichkeit, der Grundriss ist auf Alleinreisende abgestimmt.

Die Küchenzeile im Bug beherbergt einen zweiflammigen Gaskocher und ein Spülbecken. Der Kühlschrank steht links davon. Für Lebensmittel und Geschirr gibt es einige Verstaumöglichkeiten und auch die Unterschränke im Heck bieten Stauraum für Gepäck. Links schließen sich ein WC und ein Waschbecken an, geduscht wird draußen, denn es gibt eine Außendusche. Der Wassertank fasst stolze 47 Liter. Mit an Bord ist auch die Truma S-2000 Heizung an der rechten Seite.

Bis hier ist tatsächlich alles serienmäßig an Bord und Blyss setzt noch einen drauf. Die Solaranlage auf dem Dach des Cross Black Road leistet 170 Watt und speist einen Akku mit 105 Amperestunden. Das genügt für eine oder mehrere Nächte im Outback des Schwäbischen Waldes oder in den Wäldern der Pyrenäen.

In der Basis ist der Cross Black Road fast komplett. Kocher, Spüle und Kühlschrank sind ebenso an Bord wie eine Solaranlage und die Heizung. So kann auch offroad alles genutzt werden.

Was extra geht, sind die Stollenbereifung und die Alufelgen. Den Kampfpreis macht sicherlich die günstigere Produktion in Polen möglich, wo auch die anderen Speedcaravan-Modelle gefertigt werden. Außerdem arbeitet Blyss mit seiner Eigenmarke Speedcaravan im Direktvertrieb, was dann noch ein paar Prozentpunkte bringt. Bleibt zu hoffen, dass die Inflation nicht alles zunichtemacht.

Infobox

Blyss Speedcaravan 420 Cross Black Road

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 2.700 kg
  • Gesamtlänge: 586 cm
  • Innenlänge: 400 cm
  • Breite: 200 cm
  • Gesamthöhe: 280 cm
  • Stehhöhe: 190 cm
  • Schlafplätze: 200 x 86/200 x 70 cm
  • Tank: 47 l
  • Solar/Akku: 170 W/105 Ah
  • Grundpreis: 29.900 Euro

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