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Knaus Tabbert

Börsengang geplant

Caravan- und Reisemobilhersteller Knaus Tabbert strebt einen Gang in den Prime Standard der Frankfurter Börse an.

Zeichen stehen auf Wachstum

„Unabhängiges, individuelles und komfortables Reisen wird immer beliebter“, sagt Wolfgang Speck, Vorstandsvorsitzender der Knaus Tabbert AG. „Gerade in der jüngeren Generation werden Aktivitäten und Urlaub im Wohnmobil immer populärer. Wir haben in den letzten Jahren an unserer Kapazitätsgrenze produziert, und alle Zeichen stehen auf weiteres Wachstum. Unser Portfolio spricht sowohl erfahrene Nutzer von Freizeitmobilen als auch abenteuerlustige Einsteiger an. Mit unserem Börsengang wollen wir unsere hervorragende Position weiter verbessern, um das Marktwachstum mit unserem breit gefächerten Angebot zum Kauf und zur Miete nutzen zu können.“

780,4 Millionen Euro Umsatz in 2019

Von 2017 bis 2019 verzeichnete Knaus Tabbert ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von fast 15 Prozent. Im Jahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 780,4 Millionen Euro. Darüber hinaus wurde die Eigenkapitalquote bis Ende 2019 auf 31,6 Prozent ausgebaut.

Ausbau der Produktionskapazitäten

Die Knaus Tabbert AG beabsichtigt, den erwarteten Erlös von rund 20 Millionen Euro aus dem Börsengang für den beschleunigten Ausbau der Produktionsanlagen zu verwenden. Insbesondere für die ab Herbst 2021 geplante CUV-Produktion in Ungarn und damit verbundene Investitionen. Darüber hinaus will das Unternehmen seine aktuelle Strategie weiter umsetzen, unter anderem mit der möglichen Einführung einer neuen Marke.

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