Als General Motors 2004 die Entscheidung traf, aus der koreanischen Marke Daewoo einen Chevrolet zu machen, ging ein Raunen durch die europäische Autowelt. Der große Name für Muscle-Cars als günstige Koreaner war ein spektakulärer Schritt. Nach ersten banalen Umbennungen folgten auch Designänderungen. Eine davon traf den Nubira. Auf der Mondial de l’Automobile 2008 wurde der Cruze als Nachfolger vorgestellt. Der Entwurf des Chevrolet Cruze stammt, anders als noch beim italienisch inspirierten Chevrolet Nubira, aus dem eigenen Haus.

GM-Ingenieure gaben dem Cruze den markentypischen Kühlergrill in Gitteroptik und insgesamt einen eher amerikanischen Auftritt. Die Fahrzeuge wurden aber weiterhin in Südkorea gebaut, basierend auf der Plattform des bewährten Opel Astra.

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Weltweit belegt der Cruze Platz fünf bei den meistverkauften Autos. In Deutschland ist er eher ein Exot. Zuerst gab es nur die Limousine. Zwei Jahre später folgte die fünftürige Schrägheckvariante. Die Kombiversion namens Cruze Station Wagon kam im September 2012 auf den Markt. Alle Cruze-Varianten wurden von Anfang an als Benziner und Diesel angeboten. Der Vierzylinder-Ottomotor hat bei 1,6 Liter Hubraum 113 PS. Das 1,8-Liter-Triebwerk bietet 141 PS. Bei den Selbstzündern stehen zwei Common-Rail-Motoren im Programm, die 125 und 163 PS bereitstellen.

2017-06-14T14:05:12+00:00 Praxis|Kommentare deaktiviert für Sportliche Figur