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Mazda CX5 (2022)

Viel fürs Geld

Das Thema Elektrifizierung übernehmen bei Mazda andere Modelle: Das SUV CX-5 kommt auch mit Facelift ohne Strom daher – und das ist gut so.

Auch wenn der CX-5 noch gar nicht so lange auf unseren Straßen unterwegs ist, unter den Caravanern hat er in den elf Jahren seit seiner Einführung viele Fans gefunden. Mit seinen 2.100 Kilogramm Anhängelast ist der Japaner zwar keine Riesenzugmaschine, für die meisten Aufgaben aber dennoch gut gerüstet.

Motorisierung und Antrieb im Mazda CX5

Mit dem 2,2-Liter-Biturbo-Diesel setzt Mazda ein klares Statement: „für Vielfahrer oder für den Anhängerbetrieb“. In der Topmotorisierung stehen 184 PS und 445 Nm Drehmoment zur Verfügung, wahlweise als Handschalter mit Frontantrieb oder Automatik mit Allradantrieb. Der Fronttriebler, mit 2.000 Kilogramm Anhängelast und einem WLTP-Verbrauch von 5,6 Litern vermutlich für den Vielfahrer gedacht, der Automatik mit AWD und 6,6 Litern für den Caravaner.

Wie so oft bei den Asiaten, ist das Thema Anhängekupplung ein Nachrüstthema. Das ist nicht weiter schlimm, inzwischen gibt es einigermaßen gut zu bedienende Schwenklösungen, nur der Einbau ist etwas aufwendiger und dadurch auch teurer. Für unser Modell mit etwas versteckter Entriegelung werden rund 1.500 Euro fällig – schmutzige Hände nach der Bedienung fast immer garantiert.

Bildergalerie

Interieur & Ausstattung

Das Interieur des Mazdas ist gut. Japanisch, nicht so modern wie das Karosserie- Design, aber gut verarbeitet mit wenig hartem Plastik und vielen gepolsterten Flächen. Die Bedienung ist größtenteils logisch – weniger Touch- und Multifunktion ist eher von Vorteil.

Schon die Basisausstattung ist mit sinnvollen Extras wie beispielsweise den Voll-LED-Scheinwerfern, einem Spurhalteassistent und einer Freisprecheinrichtung ausgestattet.

Den großen 10,25-Zoll-Monitor gibt es aber erst ab der Exclusive-Line, darunter muss man sich mit acht Zoll begnügen.

Infobox

Den vollständigen Test zum Mazda CX5, inklusive einem Fazit, Preisen und technischen Daten finden Sie in der April-Ausgabe von Camping, Cars & Carvans.

Redaktion
Andreas Güldenfuß
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