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Kia Ceed Sportswagon

Der Bestseller

Gerade erst wurde der Kia Ceed Sportswagon gefeiert: über 200.000 verkaufte Fahrzeuge, allein rund 23.000 davon im Jahr 2020. Ob er auch als Zugwagen überzeugt, haben wir getestet.

Der 4,60 Meter lange Kia Ceed Sportswagon gehört zur Kompaktklasse und kann in dieser auf den ersten Blick besonders durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis und durch die sieben Jahre Herstellergarantie glänzen.

Was auf den zweiten Blick vielleicht noch spannender ist, ist, dass Kia seit April 2020 alle Ceed-Dieselvarianten mit einem 48-Volt-Mildhybrid-System ausrüstet. Unser Testwagen wird von einem 1,6-Liter-Turbodiesel mit 136 PS angetrieben. In der Version mit Schaltgetriebe generiert der Vierzylinder ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter, mit dem Direktschaltgetriebe sind es 320 Newtonmeter.

Fahrverhalten & Gespannbetrieb

Außer beim typischen Segeln merkt man fast nichts vom zusätzlichen Antrieb – außer man konzentriert sich auf die Anzeige im Cockpit, auf der der Energiefluss angezeigt wird. Braucht man beim Anfahren mit Wohnwagen – der Ceed darf maximal 1.500 Kilogramm anhängen – richtig Kraft, stellt der Generator zusätzliche Leistung zur Verfügung.

Bei normaler Beanspruchung wird mit der gespeicherten Energie das Fahrzeug mit Strom für die Aggregate versorgt. Bei voller Batterie schaltet sich der Motor auch schon beim Bremsen oder Ausrollen ab und ist sofort wieder da, wenn man das Gaspedal berührt. Nach kürzester Eingewöhnung ist davon aber überhaupt nichts mehr zu spüren. Der Kia ist insgesamt stets ruhig und kultiviert und wirkt trotz des vergleichsweise schwachen Motors nie angestrengt.

Bildergalerie

Kia Ceed Sportswagon: Ausstattung

Ausstattung und Verarbeitung sind in der getesteten Ausstattungslinie Spirit top. Das Cockpit ist sportlich mit griffigem Lederlenkrad, die Schalter sind logisch angeordnet und gut zu erreichen. Das Lederpaket kostet zwar extra, aber das elektrisch einstellbare Gestühl ist jeden Cent wert. Komfortabel mit gutem Seitenhalt und schönen Nähten.

Auch auf den hinteren Plätzen gibt es eine Sitzheizung und natürlich Isofix. Die Rückbank lässt sich asymmetrisch teilen und bei Bedarf können rund 1,90 Meter durchgeladen werden.

Infobox

Den ausführlichen Testbericht zum Kia Ceed Sportswagon lesen Sie in Camping, Cars & Caravans 2/2021.

Redaktion
Andreas Güldenfuß
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